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FTP-Upload und -Verwaltung

Website automatisch uploaden und aktualisieren
Wichtige Hinweise
FTP-Server als Backup-Medium nutzen?

FTP-Server/Website manuell verwalten >>

 
  Website automatisch uploaden und aktualisieren

  1. Falls noch nicht geschehen, erstellen Sie zunächst ein FTP-Bookmark mit den Zugangsdaten zum FTP-Server
     
  2. Erstellen Sie anschließend einen Kopierauftrag, klicken Sie rechts neben dem Feld "Zielordner" auf [Wählen] und fügen Sie das FTP-Bookmark ein.
     
  3. Speichern Sie diesen Kopierauftrag als Profil und verwenden Sie ihn wie ein ganz normales Backup-Profil
Anstelle eines FTP-Bookmarks können Sie die FTP-Adresse direkt eingeben.

 
Beispiel 1: Ihre Website liegt direkt im Wurzelverzeichnis des FTP-Servers

Quellordner

nur Inhalt kopieren (ohne den übergeordneten Ordner)
nur aktuellere oder noch nicht existierende Dateien kopieren

Zielordner

verwaiste (nur im Ziel existierende) Dateien und Ordner auflisten

Beispiel 2: Ihre Website liegt in einem Unterordner auf dem FTP-Server, der den gleichen Namen trägt wie der Website-Ordner auf Ihrem Computer

Quellordner

nur aktuellere oder noch nicht existierende Dateien kopieren

Zielordner

verwaiste (nur im Ziel existierende) Dateien und Ordner auflisten

Beispiel 3: Ihre Website liegt in einem Unterordner auf dem FTP-Server, der einen anderen Namen (im Beispiel MyWebsite) trägt wie der Website-Ordner auf Ihrem Computer

Quellordner

nur Inhalt kopieren (ohne den übergeordneten Ordner)
nur aktuellere oder noch nicht existierende Dateien kopieren

Zielordner

verwaiste (nur im Ziel existierende) Dateien und Ordner auflisten

 
  Wichtige Hinweise

  • Testen Sie Ihr Upload-Profil vor dem Einsatz! Es existiert eine Vielzahl von FTP-Servern und -Konfigurationen, die sich in entscheidenden Details unterschiedlich verhalten können. Wenn Sie z.B. ein Webhosting-Paket mit mehreren Domains betreiben, gelten die Domain-Umleitungen auf die unterschiedlichen Heimatverzeichnisse nur für HTTP-Zugriffe (also Besucherzugriffe via Web-Browser), nicht jedoch für FTP-Zugriffe.
     
  • Löschen Sie verwaiste Dateien/Ordner nicht unbedacht! Auf vielen FTP-Hosts sind Ordner und Dateien installiert, die für Zusatz-Funktionen notwendig sind und nicht geändert, überschrieben oder gar gelöscht werden dürfen. Dazu gehören Ordner wie "logs", "cgi-bin" und "ftp-incoming" oder Dateien mit dem Namen ".htaccess", die für die Zugriffssteuerung (z.B. auf passwortgeschützte Verzeichnisse) notwendig sind.
     
  • Insbesondere ältere FTP-Server unterstützen den MDTM-Befehl nicht, der jedoch unbedingt nötig ist, damit die Option "nur aktuellere oder noch nicht existierende Dateien kopieren" überhaupt funktioniert. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, bekommen Sie eine entsprechende Fehlermeldung und müssen stattdessen die Option nur seit der letzten Ausführung dieses Profiles erzeugte/geänderte Dateien kopieren verwenden.
     
  • Achten Sie darauf, dass auf Ihrem Computer Datum und Uhrzeit möglichst genau eingestellt sind. COPYRA berechnet zwar die Zeitzonen- und Gangabweichung von Server- und Client-Uhr, bei einer späteren Korrektur einer ungenau gehenden Uhr kann es jedoch passieren, dass einige Dateien erneut kopiert werden, obwohl sie gar nicht geändert wurden. Ursache: Wird eine Datei auf einen FTP-Server hochgeladen, bekommt sie nicht den Zeitstempel der lokalen Original-Datei, sondern es wird der Zeitpunkt des Uploads als Zeitstempel eingesetzt.
     
  • Datei- und Ordnernamen werden im zeitgemäßen UTF-8-Format (Unicode) kodiert, sofern der FTP-Server dies zulässt. Relevant ist dies bei Dateinamen mit diakritischen Zeichen, z.B. deutschen Umlauten und ß, französischen, spanischen, portugiesischen, polnischen, tschechischen u.a. Nicht-ASCII-Zeichen. Moderne Webbrowser unterstützen Aufruf und Anzeige von Dateien mit UTF-8-kodierten Namen. Viele FTP-Clients kodieren Dateinamen jedoch in Windows-ANSI - falls Sie vor COPYRA einen solchen FTP-Client verwendet haben, kann es also vorkommen, dass Dateien und Ordner mit diakritischen Zeichen nach einem Upload zweimal auf dem FTP-Server existieren. Um dies zu verhindern, könnten Sie z.B. alle Dateien und Ordner mit Umlauten etc. auf dem FTP-Server "scheinbar" umbenennen, indem Sie nur den Umlaut neu eingeben. - Die UTF-8-Kodierung ermöglicht auch kyrillische und chinesische Dateinamen.
     
  • Die Geschwindigkeit einer FTP-Verbindung kann stark schwanken, haben Sie bei sehr langsam scheinenden Prozessen also etwas Geduld, bevor Sie abbrechen. COPYRA überwacht den Datenfluss und bricht von sich aus nach 60-70 Sekunden ab, wenn überhaupt keine Daten mehr fließen.
 
  FTP-Server als Backup-Medium nutzen?

Theoretisch ist dies möglich, in der Praxis sind jedoch folgende Probleme zu berücksichtigen:

  • Unter MacOS (nicht unter Windows) enthalten viele Dateien neben den eigentlichen Nutzdaten (Data-Fork) noch einen Bereich mit Zusatzdaten (Resource-Fork). Auf dem FTP-Server werden jedoch nur die Nutzdaten von Dateien speichern - die Resourcedaten gehen verloren, was beim Restaurieren von Dateien dazu führt, dass Schriftstile, Farben, Icons, Kommentare usw. nicht wiederhergestellt werden.
     
  • Wie im vorigen Kapitel beschrieben, werden Datum und Uhrzeit der Original-Datei nicht auf die Kopie auf dem FTP-Server übertragen. Insbesondere wenn über den FTP-Server synchronisiert werden soll, kann dies zu ungewollten Effekten führen.
     
  • Das FTP-Protokoll überträgt alle Daten unverschlüsselt - also auch das Passwort! Prüfen Sie daher, ob Sie sehr vertrauliche Daten wirklich via FTP übertragen wollen, da das Passwort theoretisch "mitgehört" und anschließend für den Diebstahl der Daten vom FTP-Server missbraucht werden könnte.

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